Waldnachmittag mit den Eltern am 19. April 2016

Wenn im Frühjahr die Natur uns erfreut mit sattem Grün und strahlenden Farben und uns die Sonne bereits wärmende Grüße vom Himmel schickt, ist es wieder Zeit, für unsere beliebten Waldtage.

Der erste dieser Waldtage findet immer mit den Eltern statt, als gemeinsamer Ausflug, zum Kennenlernen des Ablaufes und zum Hineinspüren, was die Kinder im Wald so alles erleben und lernen dürfen. So trafen sich Kinder, Eltern und Edith, Sina und Verena letzten Dienstag bei strahlendem Sonnenschein zum gemeinsamen erwandern, erleben und erforschen im Wald.

Jeden Montag verbringen unsere Kinder mit den Pädagoginnen nun den Vormittag im Wald. Natur erleben, entdecken, spielen mit dem, was uns der Wald, die Umgebung bietet, stehen im Mittelpunkt. Dabei verbinden die Kinder sich ganz mit  der Natur, lassen beim Spiel ihrer Phantasie freien Lauf und erleben und lernen Achtsamkeit gegenüber den Pflanzen, den Tieren und den Naturwesen.

Aus Holz, Erde, Moos, Blättern, Zweigen und was der Wald sonst noch so alles bietet werden Hütten gebaut, Zwergen- oder Feenreiche schön eingerichtet, Schnecklein in Sicherheit gebracht und natürlich ein feines Plätzchen für Fridolin und die selbstgemachten Waldzwerge gemacht, die die Kinder selbstverständlich jedes Mal in den Wald begleiten.

Im Laufe dieser Waldtage lernen die Kinder bis zum Sommer den Wald in den verschiedensten Launen der Natur kennen, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, bei kaltem und auch nassem Wetter. Dabei ergeben sich immer wieder andere Sinneseindrücke und Spielmöglichkeiten und die Kinder lernen Werte wie Ausdauer, Geduld oder auch Durchhaltevermögen kennen.

Auch das soziale Miteinander wird geübt und viele gute Gewohnheiten angelegt. So ist es ganz selbstverständlich, dass wir aufeinander Rücksicht nehmen, zusammenhalten und uns gegenseitig helfen, wo Hilfe gebraucht wird.

Die Waldtage sind bei den Kindern sehr beliebt. Sie spielen ganz ausgelassen, bewegen sich im Einklang mit der Natur, balancieren vorsichtig über Baumstämme, klettern mutig auf „große“ Felsen, springen leichtfüßig über kleine Bächlein oder stampfen munter in schlammige Pfützen  – sie erleben den Wald, die Natur mit all ihren Sinnen, kindlicher Neugier und ausgelassener, natürlicher Freude.

Diese Tage erleben wir als eine Wunder-volle Zeit, eine Zeit des Staunens und Beobachtens und eine sehr wertvolle Zeit für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder.

„Wenn ein Kind seinen angeborenen Sinn für Wunder

lebendig halten soll….

braucht es die Gesellschaft wenigstens eines Erwachsenen,

dem es sich mitteilen kann,

der mit dem Kind zusammen

die Freude, die Aufregung

und das Wunderbare der Welt,

in der wir leben, wieder entdeckt.“

                                                                 (Rahel Carson)

So wünsche ich den Kindern und unseren Pädagoginnen einen Frühling voller Wunder, viele bereichernde, lustige und schöne gemeinsame Momente in unserer wunderbaren Natur!

Eure Andrea

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